
Das Naturschutzgebiet Sierra de las Nieves ist ebenfalls als Biosphärenreservat
von der UNESCO ernannt worden. Damit sollen sowohl
die
unterschiedlichen Ökosysteme und Sitten bewahrt werden als auch eine
dauerhafte Entwicklung gefördert werden, die ein Gleichgewicht zwischen den
menschlichen Tätigkeiten und der Erhaltung der Natur ermöglichen wird.
Dieser Naturraum beherbergt eine hohe und reiche biologische Diversität,
ein Ergebniss seiner privilegierten Lage zwischen Mittelmeer und
Atlantischen
Ozean.
Jahre
zuvor, die "neveros"
räumten den Schnee der weissen winterlichen Berggipfeln in Brunnen auf, um sie während des Sommers zu extrahieren
und sie in den Orten der Provinz zu verteilen. Von dieser alten und
verschollenen Arbeit stammt der Name Sierra de las Nieves (Schneegebirge).
In diesem Naturschutzgebiet befindet sich der höchste Berggipfel der
Málaga-Provinz, der Torrecilla, mit 1.919 m. Auch hier
kommt eine der tiefsten Klüfte der Erde vor: Die GESM, von der 1.098 m. erkundet worden
sind.

Jeder Winkel ist ein kleiner Paradies; jede Schlucht ein Mikrokosmos;
jede Klippe eine Forderung. Aber der wahre lebende Schatz ist der PINSAPO,
die andalusische Tanne, ein Zeuge der vergangenen Eiszeit und der dank der
spezifischen Bedingungen der Gegend noch heute gedeihen kann. Dieser Baum wächst neben Bergeichen,
Kiefern,
Steineichen und
Korkeichen, was in einen spektakulären Wald von hohem
ökologischen und landschaftlichen Wert resultiert.
Rundherum kommen Wildkatzen, Füchse,
ibierische Steinböcke, Flussottern und
Mangusten vor... während über den Berggipfeln Adler, Falken
und Geier kreisen, und
in den Wäldern und Schluchten Uhus und unzählige Singvögel
brüten.

Neun Dörfer befinden sich in den Landstrich:
Istán, Ojén, Monda, Guaro, Tolox, Alozaina, El Burgo, Casarabonela
und Yunquera.
In ihnen vermischt sich die Handwerkstradition mit der technologischen
Modernisierung, Die Handarbeit ohne Eile mit dem Rasen
der letzterschienenden Technologie.
Jede Jahreszeit ist gut um die Sierra de las
Nieves zu besuchen:
- Während des Frühlings sind die Berge
überschwämmmt von mannigfachen, bunten Blumen.
- Es gibt keinen angenehmeren Klang in den Sommermonaten
als der des Wassers, das von den Bergen durch Flüsse, Bäche, Brunnen und
Wasserfälle runter fliest.
- Mit dem Herbst fängt die Erntezeit an, der Waldgrund
bedeckt sich mit Blättern und die Bäume schenken ihre Früchte: Kastanien,
Erdbeerbaumbeeren, Eicheln,
usw.
- Im Winter ziehen die höchsten Gipfel mit ihrer weissen Schneedecke viele Beobachter an, die das
Landschaftsspektakel bewundern wollen.
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